Krawatte binden leicht gemacht!

Was früher jeder Mann beherrschte, ist heute zur Ausnahme verkommen: das Binden der Krawatte. Mit der App „How to tie a tie“ jedoch, ist das im Nu erledigt. Eine wirklich sinnvolle App, die es – auch jüngeren – Männern erlaubt, ihrem Look den letzten Schliff zu verpassen!

Es mag wohl nicht mehr so oft vorkommen, dass man sich eine Krawatte umlegt um zu glänzen. Spätestens jedoch, wenn die Etiquette es mal wieder verlangt, ist der Griff zu Krawatte und Hemd unumgänglich. Ein Hemd, sofern es denn gebügelt und damit faltenfrei ist, bekommen wir uns ohne weiteres über- und zurechtgezogen. Bei der Krawatte jedoch, stehen viele ratlos und schmunzelnd vorm heimischen Spiegel. Wie war das nochmal? Eigentlich ganz einfach. Umlegen und binden!

Doch, genau da fängt das Problem auch schon an. Dem Buch der beiden Mathematiker Thomas Fink und Yong Mao, „Die 85 Methoden, eine Krawatte zu binden„, zufolge, gibt es eben nicht weniger als 85 Möglichkeiten eine Krawatte zu binden. Zwar lassen sich diese 85 Knoten tatsächlich realisieren, einige davon enden jedoch eher in spektakulären Gebilden, als in ansehnlichen Knoten. So kommen die Autoren quasi selbst zum Schluss, dass lediglich 13 der von ihnen vorgezeigten Knoten-Varianten einer Prüfung unter ästhetischen Gesichtspunkten standhalten. Der Rest ist eher unter wissenschaftlichen Aspekten zu berücksichtigen. Dem Laien dürfte dies nun allenfalls ein gezwungenes Lächeln auf die Lippen zaubern, ist er doch vielmehr damit beschäftigt überhaupt einen Knoten hinzubekommen.

© bark / flickr.com

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Die Klassiker unter den Krawattenknoten sind ohne Zweifel der „Four-In-Hand“ (der auch recht einfach ist), der „Halbe Windsorknoten“ (fälschlicherweise auch unter dem Namen „einfacher Windsorknoten“ bekannt), der „Windsorknoten“ sowie der „Pratt-Knoten“. Die letzten drei dieser Knoten gibt es dabei in verschiedenen Ausführungen bzw. Varianten. Der Grund warum diese Knotenarten zu den Klassikern gehören, ist ganz einfach der, dass hierbei immer das breitere Ende der Krawatte ohne Verdrehung (auch als „Torsion“ bezeichnet) um das schmalere Ende geschlungen wird.

Daneben gibt es dann weitere Knoten wie etwa der „Atlantik-Knoten“, der „Diagonal-rechts-Knoten“, der „Kelvin-Knoten“, der „Oriental-Knoten“, der „Persische Knoten“, der „Plattsburg-Knoten“, der „Sankt-Andreas-Knoten“ und so weiter, und so fort. Kurzum: Es gibt jede Menge recht populäre Methoden die Krawatte zu binden.

Wer nun so überhaupt keinen Schimmer davon hat, wie er seine Krawatte zu binden hat, dem helfen auch diese Informationen nicht viel weiter. Eine Lösung muss her. Das dachten sich wohl auch die Entwickler der kostenlosen App „How to tie a tie“ (auf deutsch: „Wie man eine Krawatte bindet“). Mit Hilfe ihrer App (erhältlich für Android und iOS) können auch Anfänger selbst die kompliziertesten Krawattenknoten im Handumdrehen vollbringen. Die Anleitungen sind dabei klar und einfach nach „Schritt für Schritt“-Manier konzipiert und das neueste Feature der App, was sich der AugmentedReality-Methode bedient, dürfte sein übriges dabei tun den Nutzer zum gewünschten Erfolg zu bringen. Hierdurch können sich die Nutzer beim Binden der Krawatte nämlich selbst auf dem Bildschirm verfolgen, wo Ihnen der nächste Schritt auch gleich angezeigt wird.

© howtotieapp.com

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Fazit: Wenn doch nur alles so einfach wäre!

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